Fotos & Berge

Reise

Pejo • Trentinoxxxx

Skitouren im Trentino sind gebucht. Basislager ist das Hotel Chalet Alpenrose, ein umgebauter Bauernhof/Stall in Cogolo di Pejo. Ich schlafe in einem Doppelbett mit

Pyrenäen • Katalonienxxxx

Warum nicht mal im Frühling für zwei Wochen in die Pyrenäen?
Wir fliegen nach Barcelona, steigen in den Mietwagen und fahren nach La Seu d’Urgell in Katalonien südlich von Andorra zum gebuchten Hotel. Allerdings: ein Ort mit geringem Interesse an Touristen, die Eintönigkeitkeit des Frühstücks im Hotel und die ungewöhnlich hohe Schneelage für diese Jahreszeit, das sind Dinge, mit denen wir nicht gerechnet haben. Wir nehmen die Herausforderung an. Zum Glück gibt es für einige Touren einen GPS-Track, das erleichtert die Orientierung auf der geschlossenen Schneedecke. Mit Gudrun.
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Estany Blau – wir werfen einen Blick auf den schneebedeckten „Blauen See“ in 2397m Höhe im Norden von Andorra.
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Wenn Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen… Zumindest Ersteren sehen wir an den Estanys de Malniu.
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Der selbst gefundene Aussichtspunkt Pla de Llet 2145m.
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Modernes Leben, Luxus und ursprüngliche Natur in einem Zwergstaat. Andorra. Der Gang durch ein „Kaufhaus“. Und die Käufer kommen aus dem nahen Ausland.
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Der erste Gipfel Pic de Perafita 2752m.
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Das Skigebiet im Norden von Andorra wird angesteuert. Die Bahnen sind natürlich nicht mehr in Betrieb, aber es liegt noch reichlich Schnee, der die drei Seen im Circ de Tristaina verdeckt.
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Eine lange Fahrt zum Mittelmeer nach Figueres zum Teatre Museu Salvador Dalí. Sehenswerter Surrealismus.
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Wir fahren nach Süden und finden Roca del Corb – die letzte und die schönste Tour. Ungewöhnliche Felsformationen, eine faszinierende Runde.
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Iseosee • Lombardeixxxx

Nach halber Umrundung des Gardasees gelangen wir zum Iseo-See, allerdings kaum sichtbar wegen der vielen Tunnel. In Pisogne fahren wir noch 450Hm hoch zur Unterkunft, zu

Cortina d’Ampezzo • Dolomitenxxxx

Cortina d’Ampezzo ist ein Wintersport-Ort, ohne Zweifel. Überall Lifte, Bahnen, Pisten, inmitten der großen Bergriesen Tofana, Sorapiss und Cristallo. Und es scheint, als würden die erhabenen Felsgebilde spöttisch auf das Profitstreben herabblicken, obwohl die breiten Schneisen und planierten Hänge durchaus nerven. Allerdings ermöglichen die Bahnen und die drei nahen Pässe Falzarego, Giau und Tre Croce einen hohen Ausgangspunkt für Bergtouren, das freut ältere Menschen. Wir versuchen es also. Erleiden aber zwei Rückschläge. Gudrun bestellt sich am Dienstag im Rifugio Mietres ein Pilzrisotto, das wohl mit einem Knollenblätterpilz verfeinert war (oder einfach nur aufgewärmt von vorgestern), und bekommt hohes Fieber. Ich bekomme ein dickes Knie in der Nacht von Sonntag auf Montag, woher auch immer. Aber nun der Reihe nach.

Das erste Ziel ist der Monte Cernera 2664m vom Passo Giau aus. Es war von mir zu ambitioniert ausgesucht, der Umgang mit den Drahtseilen muss sich erst noch entwickeln. Mit einer kleinen Rettungsaktion lässt sich das Problem entschärfen, der Gipfel muss allerdings warten.

Für die Croda Negra 2518m starten wir vom Passo Falzarego. Ein Felsrücken mit steil und senkrecht abfallenden Flanken. Ein schmaler Felsspalt vermittelt den Durchstieg auf den Rücken. Heute lässt sich auch die umgebende Landschaft genießen, hohe Berge, grüne Wiesen mit vielen Blumen und Cumulus-Wolken, die mit der Größe der Berge mithalten wollen. Am Lago Limores wird noch einmal gerastet.

Der Astaldi-Klettersteig am Fuße der Tofana verläuft horizontal und ist bunt aufgrund verschiedener Gesteinsschichten. Es ist spannend, angeblich sind die Sicherungen unzuverlässig, was aber nicht stimmt, und es ist heiß. Wir schaffen es, na klar, und gehen zurück zum Rifugio Ivona Dibona.

Der Sessellift Rio Gere/Son Forca in der Cristallo-Gruppe unterhalb des Passo Tre Croce wird als Steighilfe benutzt. Wir queren hinüber zur Forcella Zumeles 2072m. Der Wind pfeift, wir finden ein windstilles Plätzchen. Der Abstieg führt durch steile grüne Wiesen, vor uns das Becken mit Cortina und den einrahmenden Felsriesen. Der Wunsch nach Flügeln entsteht, hinfliegen in den weiten freien Raum mit den schützenden Berggestalten rings herum. Weiter zum edlen Rifugio Mietres (siehe oben) und zur Talstation.

Die gesundheitliche Situation hat den Bewegungsradius auf Null reduziert. Wir fahren zum Lago di Mosigo westlich von San Vito di Cadore, angeblich toll, aber häßlich, und weiter hoch zum geschlossenen Rifigio Larin, lesen im Gras in der Sonne, der Antelao passt auf uns auf, und wieder zurück nach Norden, kreuzen die Piste, die vom Col Druscie herunterkommt, zum Lago Ghedina („Lago“ sagt übrigens nichts über die Größe aus) mit einer Luxus-Wirtschaft, niemand ist da, aber Champagner steht bereit. Wir verzichten.

Der Bewegungsradius erweitert sich langsam, Lago Misurina und Lago Antorno werden umrundet, und wie immer die Berge mit den sich stets verändernden Wolkenbildern angeschaut.

Eine Änderung des Transportmittels, ein Jeep fährt uns hoch zum Rifugio Angelo Bosi, und wir wandern auf dem Monte Piana 2324m herum, auch in den alten Schützengräben, erfreuen uns am Blumenreichtum, und fragen, wo ist die dritte Zinne geblieben.

Die Zeit ist reif für den Klettersteig auf den Monte Nuvolau 2574m. Es gibt zwei Passagen, unterbrochen durch einen Gang über Karrenfelder, die erste ist eine kaminartige Rampe, und die zweite führt kurz und ausgesetzt über den Grat sozusagen direkt in die Gaststube des Rifugio Nuvolau. Hier gilt also die Gleichung Hütte = Gipfelkreuz. Abstieg über den Normalweg zum Rifugio Averau mit Liften und Pisten, und dann ein direkter heikler Abstieg zum Hauptweg hinüber zum Passo Giau.

Es ist bewölkt, eine kleine Runde wäre angesagt. Ich studiere die Karte und sehe die Wege 230 und 231 östlich von San Vito. Wir finden 230 nicht nur auf der Karte, gehen so dahin, und gelangen zu einem breiten sich bereits wieder begrünenden Schuttfeld. Steinmänner weisen nach oben, steil, eigentlich sollte es etwas Kleines werden, bis die Männer sich teilen. Einige weisen nach oben, andere nach unten. Wir gehen nach unten, steil, Überraschung, es ist 231, und schließlich gibt es auch noch einen Steig zurück oberhalb der Straße. Keine spektakuläre Runde, die Berge sind in Wolken, irgendwie doch entspannend.

Oder auch nicht. Über Nacht wird mein rechtes Knie dick, eine Tour ist unmöglich, aber das Benutzen einer Seilbahn ist auf jeden Fall möglich. Die Funivia Lagazuoi trägt uns hoch, und ich humpele auf den Kleinen Lagazuoi 2778m. Hier bleiben wir sitzen, noch sind wenig Leute da, es ist still und die Luft klar vom nächtlichen Regen. Zuerst schauen wir auf die Marmolata und die Sellagruppe, dann auf den Großen L. und die Tofana, dann auf die Cinque Terre und Croda Negra. Nach mehreren Umdrehungen steigen wir ab und fahren hinunter.

Liparische Inseln • Sizilienxxxx

Ich buche beim DAV Summit Club. Alle sechs Insel-Touren – bis auf Salina – sind Halbtagesunternehmungen, also sollte genügend Zeit vorhanden sein für einen entspannten Auf- und Abstieg und zum Fotografieren. Leider kommt es anders, eine athletische Gruppe, Marathon, Triathlon, und ich habe Probleme mit der Steilheit der Wege, dem Tempo, der Hitze. Und es gibt organisatorische Mängel, eigentlich nicht zu erwarten beim DAV Summit Club. Wir kommen an, mittags in Catania. Nichts spricht gegen die weitere vorgesehene Überfahrt nach Lipari – außer dass das Hotel in Lipari überbucht ist. Der Reiseleiter kommuniziert nichts, wir müssen auf Sizilien bleiben, in Milazzo, in einem Hotel in einem – so sieht es aus – aufgelassenen Industriegebiet. Ein ernüchternder Beginn.


Stromboli
Es wird ein langer Tag. Zuerst nach Lipari, dann nach Panarea. Mit einem Bade-Intermezzo für eine Schulklasse (?). Dann nach Stromboli. Aufstieg bis auf ca. 300Hm. Viele Menschen, viele auch mit einheimischen Führern deutlich höher. Wir allerdings dürfen nicht weiter hinauf. Später ganz weit oben dann etwas Rotes gesehen, na ja, lohnt sich nicht. Abstieg mit Stirnlampe, ein Rückblick zeigt zahlreiche Lichterketten am Berg. Rückfahrt nach Lipari. Noch vor Mitternacht beziehe ich das Zimmer. Mit dem Blick auf eine Hauswand. Die zweite Ernüchterung.


Salina
Eine Insel mit zwei Bergkegeln. Ein optischer Leckerbissen. Selbstverständlich ist der höhere Monte Fossa delle Felci 962m unser Ziel. Die Auffahrt mit dem Bus zum Santuario Madonna del Terzito erspart uns gut 300Hm. Moderates Tempo, zumindest beim Aufstieg, der wie der Abstieg eher durch die wechselnde Vegetation spannend ist als durch die Aussicht. Bei der Rückfahrt mit dem Schiff sehen wir die landschaftlich sehenswerte Westseite von Lipari. Der Reiseleiter sagt, für einen Zimmerwechsel sei er nicht zuständig.


Lipari
Heute bleiben wir auf Lipari (Insel). Gehen zu einem Aussichtspunkt und weiter zum Osservatore mit Blick auf die beiden Felszähne im Meer. Den Aufstieg zum Monte Guardia 369m mache ich nicht mit. Nach dem Abstieg nach Lipari (Ort) erhalten wir ein vegetarisches Mittagessen in einem Hafenrestaurant, eine Auswahl hat es nicht gegeben. Vom Hotel aus gehe ich hinunter zum Schwimmen, liege auf einer Liege in der Sonne und lese. Die aktuelle Besetzung der Rezeption meint, für einen Zimmerwechsel sei sie nicht zuständig.


Filicudi
Mit dem Boot nach Pecorini Mare. Zunächst – wie immer – ein steiler Betonweg und hohe Stufen zur Chiesa di Sano Stefano. Fotomotive ohne Ende, allerdings ist zwei Minuten Stehenbleiben gleichbedeutend mit 500m Rückstand, also Anschluss halten. Auf dem aussichtsreichen Sentiero Monte Chiumento queren wir die Hänge, bis wir auf dem Sentiero Arielle zum verlassenen Dorf Case dello Zucco Grande absteigen können. Der Rückweg erfolgt eine Etage tiefer. Wir erreichen Häuser und eine Bar. Gerne werden Getränke gereicht und genommen. Weiter hinab nach Filicudi Porto. Mit dem Schiff zum Hotel und dann mit den Füßen hinunter ins Meer. Heute bekomme ich doch noch eines der reichlich vorhandenen Zimmer mit Meerblick, allerdings nur gegen Aufpreis, die anderen Teilnehmer genießen den Ausblick von Beginn an.


Vulcano
Eine kurze Überfahrt nach Vulcano Porto. Eine touristische Insel, was sich oben am Krater durchaus verstehen lässt. Wir steigen hinauf zum Kraterrand und zum Gipfel 391m. Die Erde lässt hier Dampf ab aus schwefelgelben Rissen und auch mit der Nase wahrnehmbar. Ein beeindruckendes Rund. Mittags sind wir wieder unten – leider, ich bin immer noch mehr auf Landschaft als auf Tourismus eingestellt, also baden und warten, bis das Schiff ablegt.


Panarea
Mit dem gesamten Gepäck und Liberty Lines nach Panarea. Die Koffer bleiben in der Carola Bar. Ziel ist die Punta del Corvo 421m, eine Überschreitung von Nord nach Süd. Für mich wieder ein hohes Tempo, und es ist heiß. Ich brauche 1,5 Stunden. Mit den bekannten fotografischen Nebenwirkungen. Um halb zwei bin ich am Strand, das Schiff legt ab um 16:45. Kurz gebadet, auch zum Baden ist es zu heiß. Ein extrem blauer Himmel. Mit einem Mini-Elektro-Shuttle fahren wir zurück nach San Pietro, warten in der Bar auf die Abfahrt. In Milazzo (auf Sizilien) die Übernachtung in dem bewährten Hotel zwischen Raffinerie und Tankstelle.

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