Limone sul Garda – Lombardei

Eine Woche Gardasee, der Abschied vom Sommer. In Limone sul Garda haben wir das Hotel Capo Reamol gebucht, direkt am See, alle Zimmer mit Blick auf den Lago.

Cima d’Oro 1802m
Heute scheint die Sonne, der Wetterbericht für die nächsten Tage verspricht aber nichts Gutes, also her mit dem Berg. Wir fahren zum Ledrosee, nach Mezzalago und nach rechts abzweigend noch weiter hinauf. Zuerst gehen wir kurz auf einer Forststraße, dann auf einem Steig im Wald. Der Steig kreuzt die Straße dreimal, danach verlieren wir ihn, gehen wieder hinunter zur Straße, machen einen kleinen Umweg, gehorchen jedenfalls damit dem GPS-Track. Schützengräben und Felstunnels führen hinauf zum Vorgipfel Osservatoio – Tiefblick auf den Ledrosee, und über einen Graskamm zum Gipfel. Tolle Aussicht. In der Ferne ein (unbekannter) Berg mit Gletscher. Nach Norden, wieder über einen Graskamm, steigen wir ab. Ein langer Karrenweg führt mit Track-Hilfe zurück zum Parkplatz.

Monte Bestone 917m
Heute soll es entspannter sein. Also fahren wir über Tremosine hoch zum Hotel Le Balze. 200Hm schaffen wir. Die Sonne scheint noch, die Sichtweite ist aber schon im Abbau begriffen. Jeder Blick auf den See scheint ihn noch größer zu machen. Auf demselben Weg zurück wegen der Aussicht.

Bocca di Nevese
Die Vorhersage stimmt – Nebel, leichter Regen, grau. Fantastische Auffahrt durch die Brasa-Schlucht, mit dem Auto durch die Klamm, wo gibt’s denn so was?! bis nach Pieve. Auf kleinen Straßen laufen wir durch die Gegend, im Nebel, Orientierung mit GPS-Track. Über die Bocca di Nevese. Bemerkenswert sind nur die fotogenen Spinnennetze.

Sentiero Busatte Tempesta
In Torbole fahren wir zum Parco del Busatte. Wenig Sicht, über uns Nebel. Der Weg quert nach Süden, drei Treppensysteme gilt es abzusteigen, außen am Fels hängend, 400 Stufen insgesamt. Oberhalb gehen wir zurück.

Madonna di Montecastello
Wir fahren zu dem Parkplatz unterhalb der Klosteranlage, und gehen die Zufahrtsstraße hinauf und am Kloster vorbei. Es macht einen geschlossenen Eindruck. Oberhalb des Klosters, an der Kante – senkrecht hinunter zum Wasser. Schützengräben, Höhlen. Wieder wabern die Wolken und verstellen die Sicht. Wir sitzen in einem Cafe überm Abgrund.

Monte Castello di Gaino 866m
In Navazzo finden wir die Kirche und den Parkplatz. Ein netter Steig führt, zuletzt felsig und mit kleinem Drahtseil, zum Gipfel, der fast vom Monte Pizzocolo erdrückt wird. Dennoch eine schöne Aussicht auf den See, das südliche Ende ist zu erahnen.

Mit Gudrun.