Durmitor-Kotor – Montenegro

Eine Gruppenreise, 10 Damen + 2 Herren, da könnte mann sich wie der Hahn im Korb fühlen, leider wird der Konjunktiv kein Indikativ werden.
Von MUC über LJU nach TGD. Der Flughafen der Hauptstadt Podgoriza ist übersichtlich, Montenegro ist ein kleines Land, vielleicht zu klein.
Wir fahren mit dem Bus nach Norden und nach Zabljak.

Eine Wanderung im Durmitor National Park. Am Ende wartet der Bus.

Die Tara-Schlucht ist der längste und tiefste Canyon Europas. Sie wird natürlich mit einer Seilrutsche überquert. Weiterfahrt in den Nationalpark Biogradsksa Gora und zum See Biogradsko Jezero – trotz Regen gut besucht. Wir gehen hinauf zu den Almhütten Katun Goles und übernachten dortselbst.

Höhenwanderung auf der Bjelasica. Wegen der Wolken nur geringe Fernsicht. Unspektakulär. Die Berge werden teilweise den Skipisten geopfert. Übernachtung im Almdorf Katun Vranjak.

Die Höhenwanderung wird fortgesetzt bei expliziter Vermeidung von Gipfeln. Schade. Fahrt nach Kolasin und Übernachtung im Hotel. Es bleibt genügend Zeit für Fotos in Kolasin.

Mit dem Zug (ein deutsches Vermächtnis) stets hoch über dem Talgrund hinunter in die Ebene um Podgoriza. Hat einen gewissen Reiz. Mit dem Boot auf dem Skutarisee herum und dann Bewirtung in einem Weingut – ähnlich einer Kaffeefahrt. Übernachtung in Centinje.

Mit dem Bus hinein ins Lovcen-Gebirge und hinauf zum Njegos-Mausoleum auf dem Jezerski Vrh. Hier ruht der Dichterfürst Petar II. Wegen Dunst kaum Sicht. Langer Abstieg nach Kotor, gelegentlich ätzende Straße. Bad im Mittelmeer. Viel Betrieb in Kotor. Übernachtung. Rückfahrt entlang der Küste, wo sich Geld und Schickeria zeigen, nach Podgoriza.
Bergmäßig wäre mehr möglich gewesen.